18. Juni 2026 · Sebastian Bühler

QNG-Siegel: Voraussetzungen, Kosten und Ablauf

Das QNG-Siegel ist ein staatliches Qualitätssiegel für nachhaltige Gebäude. Es spielt vor allem dann eine Rolle, wenn Nachhaltigkeitsanforderungen und bestimmte Förderbedingungen erfüllt werden sollen. Die Nachweisführung erfolgt über anerkannte Bewertungssysteme wie DGNB oder BiRN.

Kurzantwort: Was braucht man für das QNG-Siegel?

Benötigt werden eine geeignete Gebäudeplanung, definierte Nachhaltigkeitsnachweise, Anforderungen an Ökobilanz, Schadstoffe, Ressourcen, Barrierefreiheit und weitere Qualitätskriterien. Die genauen Nachweise hängen vom Gebäudetyp und dem gewählten Bewertungssystem ab.

Wie läuft ein QNG-Projekt ab?

  • frühe Prüfung der Förder- und Nachhaltigkeitsziele
  • Auswahl des passenden Systems, zum Beispiel DGNB oder BiRN
  • Planungsbegleitung und Dokumentation der Nachweise
  • Audit, Prüfung und Einreichung der erforderlichen Unterlagen

Welche Kosten entstehen?

Die Kosten hängen von Projektgröße, Gebäudetyp, Planungsstand, Nachweisumfang und gewähltem System ab. Entscheidend ist, das QNG-Thema früh zu starten. Späte Korrekturen sind meist teurer als eine saubere Begleitung ab Planungsbeginn.

Für wen ist QNG besonders relevant?

QNG ist relevant für Bauherren, Projektentwickler, Kommunen und Unternehmen, die Nachhaltigkeit nachweisbar machen oder Fördervorteile nutzen möchten. In Baden-Württemberg kann eine regionale Projektbegleitung helfen, Planung, Fachplaner und Nachweise enger zu koordinieren.

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